Unsere Pensionen in Venezuela:

Posada Casa Vieja 1
/ Mérida


Ruhiger und erholsamer Urlaub nahe Mérida. Unterkunft inmitten des Sierra Nevada Nationalparks

Posada Casa Vieja 2
/ Altamira


Traumhafte koloniale Unterkunft im tropischen Bergregenwald


Henry Pittier / Küste



Koloniales Andendorf Jají



Páramo



Los Llanos

Piranha Los Llanos Venezuela

Ibis Los Llanos Venezuela
Canaima

Piranha Los Llanos Venezuela

Orinokodelta

Piranha Los Llanos Venezuela

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Rundreisen : Kontrastreiches Venezuela

Rundreise Kontrastreiches Venezuela

Dauer: 20 Tage
Fitness: keine Erfahrung notwendig, körperlich fit
Leistung: Flüge und Transporte laut Programm, Übernachtungen im DZ, in Canaima Übernachtung in einem Hängemattencamp mit Blick auf den Angelfall, 19x Frühstück, 14x Mittagessen, 10x Abendessen, alkoholfreie Getränke (teilweise auch alkoholische), einheimische Reiseleiter für die ausgeschriebenen Touren

Preis: Rates on request
1. Tag: Maiquetia (Caracas) - Maracay (-, -, -)
Transfer nach Maracay (ca. 3 Stunden), Begrüßungscocktail, Vorstellung der Rundreise

2. Tag: Maracay - Henry Pittier Nationalpark (F, -, -)
An diesem Tag starten wir früh am Morgen unsere Tour in den Henry Pittier Nationalpark, dem ältesten Nationalpark von Venezuela. Unser erstes Tagesziel ist die biologische Forschungsstation „Rancho Grande“ inmitten des vogelreichen Nationalparks. Hier starten wir eine knapp zweistündige Wanderung durch die dichten Nebelwälder und bekommen außer der einmaligen Natur viele seltene Vogelarten zu Gesicht. Weiter geht es zu den Karibikstränden von Cata und Cuyagua an denen uns ein erfrischendes Bad erwartet. Besonders attraktiv sind an diesem Tag die Durchquerung der verschiedenen Vegetationsstufen, sowie subtropischer Regen- und Nebelwälder.

Am Abend fahren wir zum Busterminal von Maracay, an dem wir unseren komfortablen Fernbus nach Mérida besteigen.

3. Tag: Anden - Mérida / Gleitschirmflug (F, -, -)
In Mérida werden wir in aller Frühe von unserem Guide empfangen. Besuch der kolonialen Altstadt Méridas und des Marktes.

Am Nachmittag fahren wir mit vierradangetriebenen Fahrzeugen nach Tierra Negra, um einen Gleitschirm – Tandem Flug im Kaktus-Canyon zu unternehmen. Je nach Windverhältnissen, gleitet man gemeinsam mit einem erfahrenen Piloten 20 bis 40 Minuten durch die Lüfte. Der Start erfolgt auf 1600 Meter Höhe. Ein paar Schritte reichen und schon heben wir ab. Über 300 Tage im Jahr bläst der Wind sanft vom Tal den Canyon hinauf und schafft so ein ideales Gleiterwetter. Die Thermik erlaubt es bei den meisten Flügen sogar, dass die Landung an der gleichen Stelle wie der Abflug erfolgt. Die Anfahrt und die Landschaft der Gegend sind wunderschön. Am späten Abend sind wir in unserer schönen Unterkunft Posada Casa Vieja.

4. Tag: Anden - Natioanlpark Sierra La Culata / Jají / Kaktuscanyon (F, -, -)
Von Mérida aus fahren wir durch die subtropischen Nebelwälder des Nationalparks Sierra la Culata, in denen es abends oftmals auch in Trockenzeiten regnet. Ziel ist zunächst das koloniale Andendorf Jají. Hier ist Zeit zur Besichtigung der Kaffeeplantage Hazienda El Carmen. Eine halbe Stunde entfernt befindet sich ein gewaltiger Kaktus- Canyon, in dem fast das ganze Jahr Trockenheit herrscht. Abschließend folgt der Besuch einer Zuckerrohrplantage, auf der die Zuckergewinnung heute noch wie auf Cuba erfolgt.
An diesem Tag, besteht die Möglichkeit optional die Höchste und Längste Seilbahn der Welt zu besuchen. Dies ist ein einmaliges Erlebnis, man gelangt auf eine Höhe von fast 5000 Metern, Gletscherzone in den Tropen.

5.Tag: Anden - Páramo (F, M, A)
Heute brechen wir auf in den Páramo. Wir folgen der Transandinastrasse und besuchen die natursteinerne Kapelle des venezolanischen Künstlers Juan Felix Sánchez, die zum UNESCO Kulturerbe erklärt wurde, und die Kondor-Aufforschungsstation. Dann geht es auf 4200 Meter über den Adlerpass. In der skurrilen Landschaft wachsen die für die Páramo-Vegetation typischen Frailejones bis zu drei Meter hoch. An der Gletscherlagune Mucubají wandern wir zur Laguna Negra. Danach stärken wir uns mit einem kräftigen Mittagessen.

Danach geht es wieder abwärts an der Außenwand der Anden entlang bis in das koloniale Andendorf Altamira. Hier werden wir die Nacht im Zentrum des Dorfes, am Plaza Bolívar, in der kolonialen Posada Cáceres verbringen.

6. Tag: Los Llanos (F, M, A)
Morgens, nach dem Frühstück, starten wir einen Kurztrip durch den tropischen Bergregenwald und nehmen unter Wasserfällen ein erfrischendes Bad.
Danach brechen wir auf in Los Llanos und treffen zum Mittagessen in unserem Hato (traditionelle Llanoshacienda) ein. Die 15000 Hektar große Farm funktioniert zum einen wie eh und je als Rinderfarm, bietet zum anderen aber auch eine Infrastruktur für Touristen, die auf dem Gelände des Hato, auf dem wilde Tiere geschützt leben, Kaimane, Wasserschweine (Capybaras), Schildkröten und Leguane, beobachten können. Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Safari neben den genannten Tieren an den Wasserlöchern und in der Savanna bis zu 300 Vogelarten zu sehen, von denen die markantesten die purpurfarbenen Ibisse, die Rosa-Löffler, die Jaribu- Störche sowie Aras und Papageien, Adler und Käuze sind.
Mit etwas Glück stoßen wir auf Anakondas und Ameisenbären. Den Sonnenuntergang werden wir an einer Lagune genießen, die voller Kaimane ist und wo massenweise Ibisse und Reiher zu ihren Schlafplätzen gelangen.

7. Tag: Los Llanos (F, M, -)
Früh machen wir eine kleine Wanderung, bei der wir Papageien und Aras sehen. In den alten Akazien werden wir auch rote Brüllaffen beobachten. Um 8:00 Uhr gibt es erstmal ein reichhaltiges Frühstück. Dann werden wir die Savanne gleich den Llaneros mit dem Pferd durchreiten. Bei unserem mehrstündigen Ausritt kommen wir nochmals sehr nahe an Kaimane und Wasserscheine heran.

Bei der großen Auswahl an Pferden ist für jeden das richtige Pferd dabei. Könner bekommen einen feurigen Hengst und Anfänger einen ruhigen Wallach. Nach der Einweisung werden auch die Erstreiter schon mal einen Galopp über die Prärie wagen.

Gegen Mittag geht es mit dem Flugzeug von Barinas über Caracas nach Ciudad Bolívar und checken dort in der schön, im Grünen gelegenen Posada la Casita ein.

8. Tag: Ciudad Bolívar – Las Claritas, Anaconda Camp (F,M,A)
Wir starten um 08:00 Uhr morgens von Ciudad. Bolivar Richtung Las Claritas. Am Vormittag fahren wir durch traditionelle Ortschaften wie Guasipati, Tumeremo und das legendäre El Dorado, wo wir die Brücke von Gustav Eiffel besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir eine der Goldminen in Las Claritas. Übernachtung in Doppelzimmer im Camp Anaconda.

9.Tag: Las Claritas - Mantopai (F, M, A)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Indianerdorf Iboribo, von dort geht es weitere 20 Minuten per Einbaum über den Aponwao Fluss zum Chinak Meru Wasserfall. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel zu beobachten, wie die Wassermassen den 107 m hohen Apomwao Wasserfall speisen und herabstürzen.
Nachdem wir das Schauspiel genossen und die Fotos gemacht habt, geht es zurück ins Indianerdorf. Nach dem Mittagessen besichtigen wir die Mission, in der die Brüder des Franziskaner Ordens die Indianer unterrichten und damit eine verbesserte Agrikultur vermitteln wollen. Für das letzte Teilstück unserer Reisestrecke bis Mantopai erklärt sich die Notwendigkeit unseres Toyota- Jeeps. Ein unglaublicher Weg mit höchsten Anforderungen an unseren professionellen Fahrer. Die gesamte Strecke ist übersät mit Orchideen und Fleischfressenden Pflanzen, ähnlich wie auf den Gipfeln der umgebenden Tafelberge. Das Camp ist gleich neben dem Fluss Karuai und am Fuße des Tafelbergs Soropan. Abendessen und Übernachtung im Camp Mantopai, einem der schönsten Camps der Gran Sabana.

10.Tag: Mantopai (F,M,A)
Nach dem Frühstück starten wir mit einem Indianer eine etwa 3-stündige Urwald-Wanderung mit Erklärung der Medizinalpflanzen, Jagdtechniken und Besuch der Felder, auf dem die Indianer Obst und Gemüse anpflanzen und ihr typisches Bier brauen. Mit etwas Glück sieht man Schlangen, etliche Vogelarten, Nagetiere, Tapire oder Affen. Das Mittagessen wird im Camp gereicht und wir können uns anschließend eine Stunde ausruhen. Am Nachmittag erkunden wir den Fluss Karuai, genießen eine natürliche Wasserrutsche und sehen einen kleinen Wasserfall nur 15 Minuten vom Camp entfernt. Viele Fleischfressende Pflanzen und Orchideen zieren das Flussufer. Unsere Übernachtung ist noch einmal im Camp Mantopai.

11.Tag: Mantopai - Santa Elena de Uairén (F,M,A)
Nach dem Frühstück fahren wir zurück über die Off Road Piste und dann weiter über die Panamericana bis zum Kawí Wasserfall. Ein ausgiebiges Bad unter dem Wasserfall an dem man von dem 8 Meter hohen Kliff in den natürlichen Pool springen kann. Dann geht es weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Tafelberge und zum Mittagessen in das Indianerdorf San Francisco de Yuruani. Die nächste Attraktion des Tages ist der La Cortina Wasserfall. Wenn der Wasserstand es erlaubt, hintergehen wir den Wasserfall bis zur Mitte. Ein unvergessliches Erlebnis für Adrenalinsüchtige. Zum Abschluss des Tages besuchen wir den Jaspe Wasserfall. Das komplette Flussbett besteht aus leuchtend roten Jaspe- Stein und bietet ein tolles Fotomotiv. Übernachtung in Sta. Elena im Yakoo Camp.

12. Tag: Santa Elena de Uairén - Canaima (F, M, A)
Am Morgen verlassen wir Santa Elena in einer kleinen fünfsitzigen Cessna. Während des Fluges haben wir einen fantastischen Blick über die Tafelberge und die Gran Sabana. Nach der Ankunft in Canaima überqueren wir in einem Einbaum die berühmte Lagune, die von fünf Wasserfällen gespeist wird. Sie bietet ein wundervolles Fotomotiv. Am Nachmittag wandern wir ca. 20 Minuten bis zum beeindruckenden Salto Sapo, den wir hintergehen werden. Dafür werden unbedingt Badesachen gebraucht, da wir nass werden. Unsere Übernachtung ist in Betten in einem Camp gegenüber der Lagune von Canaima. Ein warmes Abendessen wird im Camp gereicht.

13. Tag: Canaima - Angel Fall (F, M, A)
Heute fahren wir über den Carrao Fluss Richtung Angel Fall. Je nach Wasserstand dauert die Fahrt 4 Stunden und bei Trockenzeit müssen die Männer schon mal den Einbaum verlassen um das Boot über die Steine schieben. Einen unbeschreiblich schönen Eindruck bekommen wir von dem Auyan- Tafelberg in der Teufelsschlucht. Anschließend wandern wir 90 Minuten bis zu einem Aussichtspunkt auf den Angel Fall. Es ist ein unglaubliches Gefühl, unter dem höchsten Wasserfall der Welt zu stehen. Zum Mittagessen gibt es gebratenes Hähnchen am Fluss. Unsere Übernachtung ist heute in Hängematten mit Blick auf den Salto Angel.

14. Tag: Salto Angel - Ciudad Bolívar (F, M, -)
Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Gelegenheit für ein Morgenfoto und dann beginnt die Rückfahrt nach Canaima und der Rückflug nach Ciudad Bolivar. Transport und Übernachtung in der Posada La Casita.

15. Tag: Ciudad Bolívar- Tucupita- Orinokodelta (F, M, A)
Nach dem sehr frühen Start am Morgen fahren wir von Ciudad Bolívar nach Tucupita, der Hauptstadt des Bundesstaates Delta Amacuro. Ein Höhepunkt ist die Unterbringung auf dem komfortablem schwimmenden Hotel „Flotel Warao“ inmitten des einsamen Seitenarmes „Caño Madre vieja“ im immensen Orinokodelta. Bei dem Flotel handelt es sich um eine fantastische Idee, die perfekt umgesetzt wurde. Auf einer Katamarankonstruktion wurde das Hotel aus Holz erbaut. Riesige Fenster, nur mit Moskitonetzen geschützt (die sich aber verschließen lassen), bieten einen wahnsinnigen Ausblick auf die unberührte Natur und das Spiel der Delfine und Otter. Die Abholung erfolgt mit unserem komfortablen Boot an der Anlegestelle bei Caigual. Auf der ersten Fahrt hat man gleich die Möglichkeit die eindrucksvolle Landschaft des Deltas zu bewundern und Bekanntschaft mit der einmaligen Flora und Fauna dieses Feuchtschwemmlandes zu machen. Man sieht Wasserhyazinthen, Süßwasserdelphine (toninos), große Otter, eine Vielzahl von Schlangen, darunter mit ein wenig Glück auch eine Anakonda und verschiedene Arten von Wasserschildkröten. Am Nachmittag finden Exkursionen in Kanus statt.

16. Tag: Orinokodelta (F, M, A)
An diesem Tag geht es früh am Morgen, nach dem Frühstück zu einer großen Tour los. Wir navigieren einen Hauptarm des Orinocos herunter und suchen die unzählbaren Möglichkeiten die Wunder der Tierwelt zu beobachten. In den dicht bewaldeten Ufern sieht man Brüll- und Kapuzineraffen toben, die Delfine begleiten unser Boot, viele Vogelschwärme sind zu beobachten. Das Mittagessen nehmen wir an einem schattigen Plätzchen inmitten des Deltas ein, am Nachmittag besteht die Möglichkeit eine typische Siedlung der hier ansässigen Warao- Indigenas zu besuchen. Bevor wir zum Flotel zurückkehren, kümmern wir uns noch um unser Abendessen: wir fischen einige Piranhas (in Venezuela als Caribe bekannt).

17. Tag: Orinokodelta- Caripe (F, M, -)
An diesem Tag stehen wir ganz besonders früh auf und starten beim Morgengrauen, die Zeit zu der man am besten die Tiere beobachten kann. Unsere Frühtour bewegt sich ganz in der nahen Umgebung des Hotels, wir durchqueren die nahe Lagune und haben die Möglichkeit viele Tiere ganz aus der Nähe zu sehen.
Nach dem Frühstück geht es dann in unser Boot und wir starten zu einer weiteren Tour, durch kleine, dicht mit Mangroven bewachsene Kanäle. Auch hier haben wir wieder viele Möglichkeiten neue Spezies zu beobachten und zu fotografieren. Die Bootstour endet an der Bootsanlegestelle, an der ein Wagen auf uns wartet, um uns in die Serranía de Turimiquire nach Caripe zu bringen. Wenn wir es schaffen und rechtzeitig an der berühmten Humboldthöhle ankommen, dann können wir das Ausfliegen der Guacharos (Fettschwälme) beobachten. Ein ohrenbetäubendes Spektakel.

18. Tag: Caripe- Carúpano (F, M, -)
Nach dem Frühstück begeben wir uns zu der berühmten Guacharohöhle. Bisher sind nur elf Kilometer des Inneren der Höhle erforscht- das wirkliche Ausmaß ist noch nicht bekannt. Ihre Einzigartigkeit erhält sie durch das massenhafte Vorkommen der Fettschwälme, welche die Indios „Los Guacharos“ nennen.
Diese Vögel orientieren sich mittels Ultraschall, sind die einzigen vegetarischen Nachtvögel auf der Welt und kommen nur in dieser Höhle, der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas, vor. Schon vor 200 Jahren erforschte A. von Humboldt diese Höhle, und selbst Alfred Hitchcock schickte für den Soundtrack seines Films „Die Vögel“ ein Team zur Guacharohöhle. Nach dem Besuch der Höhle und einem Mittagessen in einem typischen, sehr guten Restaurant der Bergregion, gehen wir noch einen reichlichen Kilometer durch den tropischen Wald zum Wasserfall „La Paila“. Anschließend sehen wir uns den schönen Ort Caripe an, der zu Recht „el jardin del oriente“ genannt wird, „Der Garten des Ostens“. Am Nachmittag fahren wir durch Bergnebelwälder bis an die Küste nach Carúpano, wo wir direkt am Strand in der komfortablen Posada Nena unsere Unterkunft finden.

19. Tag: Carúpano (F, -, -)
Dieser Tag steht zur freien Verfügung am Playa Copey oder im Schwimmbad der Posada Nena. Optional kann man eine Tagestour auf die Paria- Halbinsel unternehmen. Weitere Strandtage in der Posada sind jederzeit möglich.

20. Tag: Carúpano- Caracas (F, -, -)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen von Carúpano und steigen in das Flugzeug nach Maiquetia, passend um den internationalen Flug nach Europa zu bekommen.


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