Unsere Pensionen in Venezuela:

Posada Casa Vieja 1
/ Mérida


Ruhiger und erholsamer Urlaub nahe Mérida. Unterkunft inmitten des Sierra Nevada Nationalparks

Posada Casa Vieja 2
/ Altamira


Traumhafte koloniale Unterkunft im tropischen Bergregenwald


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Rundreisen : Ostvenezuela für Naturliebhaber

Erlebnisreise Ostvenezuela für Naturliebhaber

Dauer: 14 Tage
Fitness: keine Erfahrung notwendig, körperlich fit
Leistung: Flüge, Touren und Transporte laut Programm, 13x Frühstück, 12x Mittagessen, 8x Abendessen, alkoholfreie Getränke, Übernachtungen

Preis: Rates on request

1. Tag: Maiquetia (Caracas) - Ciudad Bolívar (-, -, -)
Empfang am Flughafen in Caracas, Flug nach Ciudad Bolívar, Begrüßungscocktail, Briefing, Übernachtung in der schönen Posada La Casita bei Ciudad Bolívar.

2. Tag Ciudad. Bolivar - Las Claritas, Anaconda Camp (F, M, A)
Wir starten um 08:00 Uhr morgens von Ciudad. Bolivar Richtung Las Claritas.
Am Vormittag fahren wir durch traditionelle Ortschaften wie Guasipati, Tumeremo und das legendäre El Dorado, wo wir die Brücke von Gustav Eiffel besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir eine der Goldminen in Las Claritas. Übernachtung in Doppelzimmer im Camp Anaconda.

3.Tag Las Claritas - Mantopai (F, M, A)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Indianerdorf Iboribo, von dort geht es weitere 20 Minuten per Einbaum über den Aponwao Fluss zum Aponwao Wasserfall. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel zu beobachten, wie die Wassermassen den 107 m hohen Wasserfall Chinak Meru speisen und herabstürzen. Nachdem wir das Schauspiel genossen und die Fotos gemacht habt, geht es zurück ins Indianerdorf.

Nach dem Mittagessen besichtigen wir die Mission, in der die Brüder des Franziskaner Ordens die Indianer unterrichten und damit eine verbesserte Agrikultur vermitteln wollen. Für das letzte Teilstück unserer Reisestrecke bis Mantopai erklärt sich die Notwendigkeit unseres Toyota- Jeeps. Ein unglaublicher Weg mit höchsten Anforderungen an unseren professionellen Fahrer. Die gesamte Strecke ist übersät mit Orchideen und Fleischfressenden Pflanzen, ähnlich wie auf den Gipfeln der umgebenden Tafelberge. Das Camp ist gleich neben dem Fluss Karuai und am Fuße des Tafelbergs Soropan. Abendessen und Übernachtung im Camp Mantopai, einem der schönsten Camps der Gran Sabana.

4.Tag Mantopai (F,M,A)
Nach dem Frühstück starten wir mit einem Indianer eine etwa 3-stündige Urwald-Wanderung mit Erklärung der Medizinalpflanzen, Jagdtechniken und Besuch der Felder, auf dem die Indianer Obst und Gemüse anpflanzen und ihr typisches Bier brauen. Mit etwas Glück sieht man Schlangen, etliche Vogelarten, Nagetiere, Tapire oder Affen. Das Mittagessen wird im Camp gereicht und wir können uns anschließend eine Stunde ausruhen. Am Nachmittag erkunden wir den Fluss Karuai, genießen eine natürliche Wasserrutsche und sehen einen kleinen Wasserfall nur 15 Minuten vom Camp entfernt. Viele Fleischfressende Pflanzen und Orchideen zieren das Flussufer. Unsere Übernachtung ist noch einmal im Camp Mantopai.

5.Tag Mantopai - Santa Elena de Uairén (F,M,A)
Nach dem Frühstück fahren wir zurück über die Off Road Piste und dann weiter über die Panamericana bis zum Kawí Wasserfall. Ein ausgiebiges Bad unter dem Wasserfall an dem man von dem 8 Meter hohen Kliff in den natürlichen Pool springen kann. Dann geht es weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Tafelberge und zum Mittagessen in das Indianerdorf San Francisco de Yuruani. Die nächste Attraktion des Tages ist der La Cortina Wasserfall. Wenn der Wasserstand es erlaubt, hintergehen wir den Wasserfall bis zur Mitte. Ein unvergessliches Erlebnis für Adrenalinsüchtige. Zum Abschluss des Tages besuchen wir den Jaspe Wasserfall. Das komplette Flussbett besteht aus leuchtend roten Jaspe- Stein und bietet ein tolles Fotomotiv. Übernachtung in Sta. Elena im Yakoo Camp.

6. Tag Santa Elena de Uairén - Canaima (F, M, A)
Am Morgen verlassen wir Santa Elena in einer kleinen fünfsitzigen Cessna. Während des Fluges haben wir einen fantastischen Blick über die Tafelberge und die Gran Sabana. Nach der Ankunft in Canaima überqueren wir in einem Einbaum die berühmte Lagune, die von fünf Wasserfällen gespeist wird. Sie bietet ein wundervolles Fotomotiv. Am Nachmittag wandern wir ca. 20 Minuten bis zum beeindruckenden Salto Sapo, den wir hintergehen werden. Dafür werden unbedingt Badesachen gebraucht, da wir nass werden. Unsere Übernachtung ist in Betten in einem Camp gegenüber der Lagune von Canaima. Ein warmes Abendessen wird im Camp gereicht.

7. Tag: Canaima - Angel Fall (F, M, A)
Heute fahren wir über den Carrao Fluss Richtung Angel Fall. Je nach Wasserstand dauert die Fahrt 4 Stunden und bei Trockenzeit müssen die Männer schon mal den Einbaum verlassen um das Boot über die Steine schieben. Einen unbeschreiblich schönen Eindruck bekommen wir von dem Auyan- Tafelberg in der Teufelsschlucht. Anschließend wandern wir 90 Minuten bis zu einem Aussichtspunkt auf den Angel Fall. Es ist ein unglaubliches Gefühl, unter dem höchsten Wasserfall der Welt zu stehen. Zum Mittagessen gibt es gebratenes Hähnchen am Fluss. Unsere Übernachtung ist heute in Hängematten mit Blick auf den Salto Angel.

8. Tag: Salto Angel- Ciudad Bolívar (F, M, -)
Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Gelegenheit für ein Morgenfoto und dann beginnt die Rückfahrt nach Canaima und der Rückflug nach Ciudad Bolivar. Transport und Übernachtung in der Posada La Casita.

9. Tag: Ciudad Bolívar - Tucupita - Orinokodelta (F, M, A)
Nach dem sehr frühen Start am Morgen fahren wir von Ciudad Bolívar nach Tucupita, der Hauptstadt des Bundesstaates Delta Amacuro. Ein Höhepunkt ist die Unterbringung auf dem komfortablem schwimmenden Hotel „Flotel Warao“ inmitten des einsamen Seitenarmes „Caño Madre vieja“ im immensen Orinokodelta. Bei dem Flotel handelt es sich um eine fantastische Idee, die perfekt umgesetzt wurde. Auf einer Katamarankonstruktion wurde das Hotel aus Holz erbaut. Riesige Fenster, nur mit Moskitonetzen geschützt (die sich aber verschließen lassen), bieten einen wahnsinnigen Ausblick auf die unberührte Natur und das Spiel der Delfine und Otter. Die Abholung erfolgt mit unserem komfortablen Boot an der Anlegestelle bei Caigual. Auf der ersten Fahrt hat man gleich die Möglichkeit die eindrucksvolle Landschaft des Deltas zu bewundern und Bekanntschaft mit der einmaligen Flora und Fauna dieses Feuchtschwemmlandes zu machen. Man sieht Wasserhyazinthen, Süßwasserdelphine (toninos), große Otter, eine Vielzahl von Schlangen, darunter mit ein wenig Glück auch eine Anakonda und verschiedene Arten von Wasserschildkröten. Am Nachmittag finden Exkursionen in Kanus statt.

10. Tag: Orinokodelta (F, M, A)
An diesem Tag geht es früh am Morgen, nach dem Frühstück zu einer großen Tour los. Wir navigieren einen Hauptarm des Orinocos herunter und suchen die unzählbaren Möglichkeiten die Wunder der Tierwelt zu beobachten. In den dicht bewaldeten Ufern sieht man Brüll- und Kapuzineraffen toben, die Delfine begleiten unser Boot, viele Vogelschwärme sind zu beobachten. Das Mittagessen nehmen wir an einem schattigen Plätzchen inmitten des Deltas ein, am Nachmittag besteht die Möglichkeit eine typische Siedlung der hier ansässigen Warao- Indigenas zu besuchen. Bevor wir zum Flotel zurückkehren, kümmern wir uns noch um unser Abendessen: wir fischen einige Piranhas (in Venezuela als Caribe bekannt).

11. Tag: Orinokodelta - Caripe (F, M, -)
An diesem Tag stehen wir ganz besonders früh auf und starten beim Morgengrauen, die Zeit zu der man am besten die Tiere beobachten kann. Unsere Frühtour bewegt sich ganz in der nahen Umgebung des Hotels, wir durchqueren die nahe Lagune und haben die Möglichkeit viele Tiere ganz aus der Nähe zu sehen.
Nach dem Frühstück geht es dann in unser Boot und wir starten zu einer weiteren Tour, durch kleine, dicht mit Mangroven bewachsene Kanäle. Auch hier haben wir wieder viele Möglichkeiten neue Spezies zu beobachten und zu fotografieren. Die Bootstour endet an der Bootsanlegestelle, an der ein Wagen auf uns wartet, um uns in die Serranía de Turimiquire nach Caripe zu bringen. Wenn wir es schaffen und rechtzeitig an der berühmten Humboldthöhle ankommen, dann können wir das Ausfliegen der Guacharos (Fettschwälme) beobachten. Ein ohrenbetäubendes Spektakel.

12. Tag: Caripe - Carúpano (F, M, -)
Nach dem Frühstück begeben wir uns zu der berühmten Guacharohöhle. Bisher sind nur elf Kilometer des Inneren der Höhle erforscht- das wirkliche Ausmaß ist noch nicht bekannt. Ihre Einzigartigkeit erhält sie durch das massenhafte Vorkommen der Fettschwälme, welche die Indios „Los Guacharos“ nennen.

Diese Vögel orientieren sich mittels Ultraschall, sind die einzigen vegetarischen Nachtvögel auf der Welt und kommen nur in dieser Höhle, der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas, vor. Schon vor 200 Jahren erforschte A. von Humboldt diese Höhle, und selbst Alfred Hitchcock schickte für den Soundtrack seines Films „Die Vögel“ ein Team zur Guacharohöhle. Nach dem Besuch der Höhle und einem Mittagessen in einem typischen, sehr guten Restaurant der Bergregion, gehen wir noch einen reichlichen Kilometer durch den tropischen Wald zum Wasserfall „La Paila“. Anschließend sehen wir uns den schönen Ort Caripe an, der zu Recht „el jardin del oriente“ genannt wird, „Der Garten des Ostens“. Am Nachmittag fahren wir durch Bergnebelwälder bis an die Küste nach Carúpano, wo wir direkt am Strand in der komfortablen Posada Nena unsere Unterkunft finden.

13. Tag: Carúpano (F, M, -)
Heute machen wir eine Erkundungstour auf die unberührte Paria- Halbinsel, wo die Zeit vor Hundert Jahren stehen geblieben ist. Für die Erwärmung der Sinne, buchstäblich, begeben wir uns bei El Pilar zu blubbernden und spritzenden, heißen Quellen. In diesem Naturkochtopf, der mit seinem schwefelig riechenden Ambiente an Fausts Hexenküche erinnert, sorgen wir vor für unser späteres Picknick, und kochen Eier. Von hier fahren wir weiter zur Büffelfarm „Rio de Agua“ in der Savanne des Golfes von Paria. Hier kann man Wasserbüffel im Schlamm liegen sehen, von einem Hochstand die Savanne betrachten, eine Vielfalt an Vögeln beobachten und frischen Büffelkäse probieren. Weiter geht es die wunderschöne Strecke über Bohordal, durch Primärwälder mit immensen Bambushainen, bis wir an den wunderschönen „Playa Medina“ kommen, um dort einen guten Teil des Tages zu verbringen, die Sonne und den Sand zu genießen und vielleicht etwas Schnorcheln zu gehen.

Am Nachmittag fahren wir dann zur Kakao-Hazienda „Bukare“, auf der wir vermittelt bekommen wie mit ökologischen Mitteln die Qualität des Kakaos erheblich gesteigert werden kann. Dann wird der Besucher in alle Geheimnisse der Kakaozubereitung eingeweiht. Mundwässernde Rezepte und oral-orgiastische Kostproben beschließen die Plantagentour. Auf dem Rückweg zur Posada in Carúpano, entlang der wunderschönen Küstenstrasse, haben wir noch Zeit den kolonialen Ort Rio Caribe einen ausführlichen Besuch abzustatten. Weitere Strandtage in der Posada sind jederzeit möglich.

14. Tag: Carúpano- Caracas (F, -, -)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen von Carúpano und steigen in das Flugzeug nach Maiquetia, passend um den internationalen Flug nach Europa zu bekommen.


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