Reiseführer Venezuela

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Impfungen

Venezuela schreibt keine Pflichtimpfungen vor.
Sinnvoll: Tetanus, Polio, Diphtherie (alles eine Impfung durch den Hausarzt)
Eventuell auch: Hepatitis A und B (Hausarzt, Tropeninstitut oder lizensierter Tropenarzt) und Gelbfieber (Tropeninstitut oder lizensierter Tropenarzt, obligatorisch für die Weiterreise nach Brasilien)

Malaria: Notfall-Medikation wie Mefloquin, Atovaquon/Proguanil oder Chloroquin. Diese solltet ihr im Gepäck haben, falls ihr in potenziellen Malaria-Gebieten - Gran Savana (Tafelberge, Caura), Los Llanos und Amazonas, Westküste - unterwegs seid. Eine Erkrankung durch Malaria führt zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen (wie bei einer heftigen Grippe). Ob es sich tatsächlich um Malaria handelt, kann nur durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert werden. Daher sucht unbedingt einen Arzt auf. Falls kein Arzt zu erreichen ist, kommt das Notfall-Medikament zum Einsatz.

Auf jeden Fall solltet ihr euch vor Mückenbissen schützen: Autan oder ähnliches, lange Hose, langes Shirt, Moskitonetz. Gegen Denguefieber, was wohl mittlerweile in fast ganz Lateinamerika verbreitet ist und auch durch Stechmücken übertragen wird, gibt es gar keine Medikation oder Impfung.

Aktuelle Gesundheitshinweise und Impfempfehlungen findet ihr unter:
http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/l0168.htm

Kliniken und Ärzte
Privatkliniken (Clinicas) sind meist sehr gut ausgestattet und man wird zuvorkommend behandelt. Ärzte sind oftmals in Nordamerika oder Europa ausgebildet und sprechen mehrere Sprachen. Die Kliniken akzeptieren in der Regel Kreditkarten. Die kostenfreien Krankenhäuser (Hospital, Ambulatorio) sind überlastet und entsprechen nicht den europäischen Vorstellungen von Hygiene.